Die Autorin - Sigrid Tschiedl
Die gebürtige St. Pöltnerin studierte Musiktheaterregie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
Es folgten Lernjahre als Regieassistentin an verschiedenen Opernhäusern und Theatern in ganz Österreich mit produktionsbezogenen Regieassistenzen bei „Parsifal“ an der Wiener Staatsoper unter der Regie von Christine Mielitz, „Die Fledermaus“ und „Madame Pompadour“ unter der Regie von KS Robert Meyer bei den Operettenfestspielen in Bad Ischl u.v.m.
Aber auch in anderen Bereichen der Kulturarbeit war sie während dieser Zeit tätig.
Im Stadttheater St. Pölten als Zuständige für Marketing, Öffentlichkeits- und Jugendarbeit, sowie in der Geschäftsleitung der Vereinigten Bühnen Wien konnte sie sich Einblicke in die Theater- und Opernorganisation verschaffen und Gelerntes später bei verschiedenen Spielstätten- und Künstlerbetreuungstätigkeiten bei Festivals und Festspielen (Donaufestival, Karl May Festspiele) einbringen.
Danach entschied sie sich für zwei Jahre an der Grazer Oper zu bleiben wo sie als Regieassistentin und Abendspielleiterin im Bereich der Musiktheaterregie und –organisation tätig war.
Dort folgten Produktionen mit RegisseurInnen wie David Alden, Robert Herzl, Dietmar Pflegerl, Barry Kosky, Tatjana Gürbaca, Vera Nemirova, Franco Ripa di Meana, Gabriele Rech ua.
In den letzten beiden Jahren war Sigrid Tschiedl bei den Bregenzer Festspielen engagiert, wo sie zusammen mit Michael Sturminger 2005 „Der lustige Krieg“ und mit Stephen Langridge 2006 „Blaubart“ auf die Bühne brachte.
Im Mozartjahr 2006 stand die Uraufführung der Oper „I hate Mozart“ im Theater an der Wien unter der Regie von Michael Sturminger auf dem Programm. Im Sommer 2007 folgte „Tosca“ auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele unter der Regie von Philip Himmelmann.
Ihre gewonnenen Erfahrungen setzte Sigrid Tschiedl auch in eigenen Inszenierungen wie beispielsweise der Barockoper „Dafne in Lauro“ im Juni 2004 um (gemeinsam mit „capella incognita)“. „Rinaldo“ ist bereits die zweite Produktion, die in dieser Zusammenarbeit entstanden ist.
Ihre weitreichenden Interessen zeigen sich auch in Auftritten als Kabarettistin und Sängerin, in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie im Bereich der Erwachsenenbildung.
Seit Oktober 2007 ist sie als Trainerin in den Bereichen Persönlichkeit und Kommunikation für das WIFI Salzburg tätig.
Im Mai 2008 fand die Uraufführung des Theaterstückes „Zum Kotzen“ im Schuberttheater Wien statt. Sigrid Tschiedl zeichnet für Text und Inszenierung verantwortlich. Ihr Buch „Zum Kotzen“ erscheint im September 2008 im Verlagshaus der Ärzte Wien. Im Sommer 2008 ist sie für die Salzburger Festspiele als Regieassistentin bei der Produktion „Otello“ unter der Regie von Stephen Langridge und der musikalischen Leitung von Ricardo Muti im Einsatz.
In Zukunft sind weitere Projekte als freischaffende Regisseurin, Assistentin, Autorin und Theaterpädagogin geplant.
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